Erwartungen

6 Erwartungen, die du loslassen solltest um glücklich zu sein

Bisher ging es bei dem Thema Erwartungen darum, wie wir unsere eigenen Erwartungen finden und diesen folgen können. Und welche Erwartungen die anderen an uns haben.

Aber Hand aufs Herz, haben wir nicht auch viel zu viele Erwartungen an unsere Mitmenschen – an Freunde, Familie und Kollegen?

Erwarten beinhaltet, dass wir warten. Darauf, dass Menschen in unserem Umfeld gewisse Verhaltensweisen an den Tag legen; darauf, dass Dinge gesagt oder getan werden, die in unseren Augen richtig sind, von denen wir ausgehen und die unseren Vorstellungen entsprechen.

Und wenn unsere Erwartungen von den anderen dann nicht umgesetzt werden, sind wir enttäuscht, betroffen, traurig, wütend, ergo: unglücklich.

Und schnell befinden wir uns in einem augenscheinlich ausgelieferten Zustand, sehen uns als Opfer der äußeren Umstände und Verhaltensweisen unserer Mitmenschen. Aber wenn wir die Erwartungen, die wir an andere haben, los lassen, dann lebt es sich für uns entspannter und freier, ergo: glücklicher!

Daher solltest du dich fragen, ob du eine oder mehrere der nachfolgenden Erwartungen an deine Mitmenschen hast und wann du sie endlich loslässt, damit es dir besser geht!

 

# 1 – die Erwartung, dass andere rücksichtsvoll sind oder ihr Verhalten ändern

Es gibt einen sehr schönen Spruch hierzu:

Die 5 am schwierigsten auszusprechenden Wörter der deutschen Sprache sind

  • Amphibrachys
  • Desoxyribonukleinsäure
  • Bitte
  • Danke
  • Entschuldigung

Ich erweitere dies gerne noch um die Wörter „Guten Morgen“ und „Aufwiedersehen“.

An die Menschen, die beim Hochfahren einer Rolltreppe am Abschluss einfach stehen bleiben, ohne darüber nachzudenken, dass sich kein goldenes Tor öffnet, in das die dahinter fahrenden Menschen einfach verschwinden –

An die Menschen die keine Spurwechsel auf Autobahnen vornehmen und das Tempolimit 25 auch im normalen Stadtverkehr fahren –

An die Menschen, die Türen nicht aufhalten und rücksichtslos Müll durch die Gegend schmeissen –

Und an alle unfreundlichen Im-Weg-Steher und Langsam-Latscher: IHR MACHT MICH WAHN-SIN-NIG!

Aber dadurch ändert sich dies leider nicht. Nur weil ich mich ärgere und diesem Ärger dann vielleicht Luft mache, wird es nicht besser.

Du wirst deine Mitmenschen nicht ändern können, auch nicht durch mehrmaliges Hinweisen, Anrempeln, Rumpöbeln – glaub mir ich habs schon probiert! Also nimm sie wie sie sind. Sie werden so bleiben.

Daher besser ist: Mit Freundlichkeit und weiterhin gutem Verhalten vorbildlich voran schreiten. Das hebt die eigene Stimmung, manchmal auch die des Gegenübers und kann oftmals einen besseren Lerneffekt haben, als wenn man sich nur über das Fehlverhalten der anderen aufregt.

Achte nur auf dich und dein Verhalten! Behalte dabei deine Gelassenheit, Zufriedenheit und gute Laune. Mehr ist nicht zu tun, denn mehr Möglichkeiten hast du nicht.

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Olles Hansegedicht von Peter T. Shulz, www.petertschulz.de

# 2 – die Erwartung, dass andere sich so verhalten wie du es willst

Meine Nachbarin (ja, die mit zu viel Zeit und doppet so viel Worten) hatte ein Paket für mich angenommen hat. Dann ging es los, denn es folgte ein tagelanger Anrufalarm und Zettelschreiberei. Ich wollte, dass sie mir das Paket vor die Türe stellt, damit ich, wenn ich das nächste Mal heim komme, es einfach habe. Sie wollte dies nicht. Damit es nicht unbeobachtet und für jeden zugänglich im Treppenhaus steht und ich es persönlich bei ihr abhole.

Diese Paketübergabe hat tatsächlich 5 (!!!) Tage Absprache gedauert und mich echt viele Nerven gekostet. So wurde ich von ihr über jeden Einkauf und Arztbesuch informiert. Nur damit ich nicht fragend, ob der Frau doch etwas passiert sei, vor verschlossener Türe stehe. Freundlicherweise gab es aber dann zum Paket noch eine Dose selbst gebackener Plätzchen, was echt spitze war und einiges entschädigte. Ja, ich mag Verbindlichkeit. Ja, ich mag Absprachen und ja, ich liebe Plätzchen. Aber seit diesem Zeitpunkt bin ich Mitglied der Packstation, um solche Nervenreibereien zu vermeiden.

Aber letztlich stimmte was meine Liliko mir sagte, die den ganzen Abspracheärger mitbekam, denn„meine Nachbarin hat es nur gut gemeint und dachte sie würde mir damit eine Freude machen.“

Gehe immer davon aus, dass dein Gegenüber in der jeweiligen Situation mit der für ihn bestmöglichen Option handelt.

Nicht um dir zu schaden, sondern weil er seine Handlungsweise für richtig und bestmöglich hält. Unterstelle niemandem und erst recht nicht den Menschen, die dir nahe stehen, deinen täglichen Unterstützern, wie die Familie, Freunde, Lebensbegleiter, dass sie aus einer bösen Absicht heraus handeln. Sondern sie handeln immer im Rahmen ihrer zum jeweiligen Zeitpunkt gewählten besten Möglichkeit.

 

# 3 – die Erwartung, dass andere deine Gedanken lesen können

„Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!“ Das ist ein Satz, der mich schon seit Kindheitstagen verfolgt. Anscheinend aber viele andere nicht. Denn es gab schon oft Situationen, in denen ich mitbekommen habe, dass Menschen Erwartungen hatten und diese nicht ausgesprochen haben, sondern vielmehr auch bereits erwarteten, von ihrem Gegenüber enttäuscht zu werden.

Eine Freundin von mir war sauer auf ihren Freund, weil dieser sie nicht nachts aus der Disko abgeholt hatte. Obwohl sie so etwas für ihn tun würde, wenn sie noch wach gewesen wäre und er mit seinen Freunden feiern. „Typisch Mann!“ hiess es dann nur.

Ich finde das unfair! Denn du kannst nie davon ausgehen, dass deine Mitmenschen in jeweiligen Situationen genauso agieren, wie du. Deshalb kannst du auch nicht erwarten, dass dein Gegenüber sich nach deinen Vorstellungen verhält, weil es für dich selbstverständlich ist und dann enttäuscht sein, weil du es anders machen würdest.

Als ich sie darauf ansprach, warum sie ihren Freund nicht einfach direkt danach gefragt hatte und sich von ihm wünschte, dass er sie abholt, hiess es, dies sei eine Verständlichkeit in einer Beziehung.

Nein! Es gibt keinen allgemein gültigen Bro-Code für jede Art von Beziehung (Partnerschaft, Freundschaft, Familie und co.). Diese sollte man immer selber aufstellen und individuell besprechen. Schließlich gibt es auch Paare bei denen Fremdgehen normal ist, weil sie es für richtig befinden. Glücklicherweise sind wir alle verschieden!

Daher: Verlass dich nicht auf allgemein gültige Selbstverständlichkeiten, sondern sag was dir wichtig ist. Rede darüber, stelle Fragen und äußere Wünsche. Niemand kann deine Gedanken lesen, pauschale Regeln zum Umgang in einer Beziehung gibt es nicht.

 

# 4 – die Erwartung, dass andere dich bestätigen

Wir alle suchen nach Bestätigung und Anerkennung – für unser Können, unsere Leistung, unser Aussehen. Sei es von unserem Partner, der Freundin, der Familie, den Kollegen oder dem Chef. Jeder möchte lieber ein Kompliment hören als eine Kritik. Sei es in unserem Handeln, unserer Leistung, der Einstellung oder unserem Aussehen.

Ein „Toll, wie du aussiehst, das machst, geleistet hast“ ist einfach viel schöner zu hören als ein „mach es besser , versuch es anders und gefällt mir nicht“

Höre einfach nur auf dich selber. Wenn du von dir und deiner Sache überzeugt bist, dann brauchst du keine Bestätigung von aussen. Die Menschen warten nicht darauf, dir schnellst möglich sagen zu können, dass du etwas gut und toll gemacht hast. Am wichtigsten ist also, dass du mit dir selber im Klaren darüber bist, was du tust und dir gefällt.

Und bei Unsicherheiten, betreibe kein „Fishing for Compliments“. Suche dir ein oder zwei nahestehenden Personen aus und befrage sie nach ihrer ehrlichen Meinung. Menschen, die dein Bestes wollen, dir nicht schaden oder dich verletzen. Aber erwarte hierbei nicht, Honig ums Maul geschmiert zu bekommen. Wenn du hierauf schnell gereizt und sauer reagierst, führt dies dazu, dass die Menschen unehrlich zu dir werden. Und das hilft dir letztlich am wenigsten weiter.

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Olles Hansegedicht von Peter T. Shulz, www.petertschulz.de

# 5 – die Erwartung, dass ein anderer dich liebt

Geld kann man geben und hoffen, dass es zurück kommt. Freundlichkeit kann man geben und hoffen dass sie zurück kommt. Und ebenso verhält es sich auch mit der Liebe. Nur, dass man bei Geld und Freundlichkeit den Hebel selber in der Hand hat. Bei Liebe ist dies etwas schwieriger, denn wir können unsere Gefühle nicht steuern. Und genau da liegt der Knackpunkt. Liebe ist ein Gefühl, keine reine Verstandsentscheidung. Ja, du bist verliebt in einen anderen Menschen. In alles von ihm. Und nicht zurück geliebt zu werden, ist ein zugegeben echt beschissenes Gefühl. Aber du kannst es nicht erzwingen. Es sucht sich niemand aus, verliebt zu sein in jemanden oder eben nicht.

Verzweifel nicht daran, denn es ist nicht zwingend daran fest zu machen, dass etwas an dir nicht stimmt, dein Aussehen, deine Art oder dein Charakter. Liebe ist ein Gefühl, keine Verstandsentscheidung. Selbst wenn du es dir noch so sehr wünscht, noch so sehr an dir zweifelst und versuchst zu ändern, Du kannst die Liebe nicht erzwingen. Also lass Dein Gegenüber los, wenn du nicht zurück geliebt wirst.

Gleiches gilt auch für Freundschaften. Erkenne wenn ein Ungleichgewicht herrscht. Du kannst dein Gegenüber nicht zwanghaft verändern. Eine Chemie muss auch in einer Freundschaft stimmen und darf nicht bloß einseitig sein. Wenn du von deiner Freundin die gleichen „Freundschaftsdienste“ zurück erwartest wie du sie gibst und hierauf mit Enttäuschung und Druck reagierst, passiert es eher, dass sie sich entfernt, als dass sie sich ändert.

 

# 6 – die Erwartung, dass die anderen dich glücklich machen

Je mehr Erwartungen und Forderungen wir an andere haben, umso mehr sehen wir uns als Opfer anderer Menschen und Umstände.

Wir alle kennen das: „wenn mein Partner schlechte Laune hat, zieht es mich auch mit runter“, „wenn die Freundin so reagiert, kann ich gar nichts anderes machen“, „wenn sich bestimmte Lebensumstände ändern würden, könnte ich anders handeln“. Ja, zugegeben, es ist das einfachste ein Nicht-Handeln immer auf äußere Umstände oder auf andere zu schieben. Dies ist kein Vorwurf, sondern schlichtweg eine Tatsache.

Jeder von uns, der schon monatelang eine Trennung oder einen Jobwechsel vor sich hergeschoben hat, wird dies kennen. Es ist immer der falsche Zeitpunkt, grade nicht jetzt bestimmte Schritte einzuleiten. Uns fällt immer ein Grund ein, den unglücklichen Zustand noch etwas länger vor uns herzuschieben und immer hat dieser Grund nichts mit uns selber zu tun, sondern mit unserem Umfeld.

Mache deine Launen, deine Alltagszufriedenheit, dein Glück nicht von anderen abhängig.

Niemand anderes wird dir lebensverändernde Entscheidungen abnehmen können, ausser dir selbst. Sieh es also nicht als Schuld der anderen und äußeren Umstände, sondern als Chance immer selber Herr deiner Lebenszufriedenheit zu sein.

 

 

Es kommt darauf an, welche Erwartungen wir an unsere Mitmenschen haben, wie wir diese kommunizieren und damit umgehen, wenn diese in unseren Augen nicht erfüllt werden.

Nicht die anderen haben es in der Hand, sondern wir selber! Wir können lenken, ob wir enttäuscht, gefrustet oder wütend durch den Tag laufen. Und wir können entscheiden, ob wir einen Weg für uns finden, gelassen und glücklich zu sein.

 

Deine Steffi

von felicee-feeling

 

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15 comments

  • Birgit Terletzki

    Liebe Steffi,

    du hast das Thema Erwartungen in diesem Artikel sehr schön beschrieben. Es ist manchmal gar nicht so leicht, all dies in seinem Leben auch zu leben. Man stellt leider in vielen Situationen Erwartungen. Und wenn diese nicht erfüllt werden, ist man enttäuscht. Auch ich habe das über die Jahre hinweg lernen dürfen, meine Erwartungen an andere komplett herunterzuschrauben und ja, wenn ich nichts erwarte, dann werde ich auch nicht enttäuscht, verärgert oder bekomme andere schlechte, negative Gefühle.
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Steffi

      Danke Birgit,
      ja meist lernen wir die Dinge einprägsamer, wenn wir selber Erfahrungen damit machen!
      Ich denke eigentlich es sind schon sehr viele von uns einmal mit Enttäuschungen, die auf falschen Erwartungen aufgebaut waren, konfrontiert worden. Wichtig ist, dass wir uns darüber spätestens danach bewusst sind. Das erspart zukünftige Enttäuschungen und lebt sich einfach besser!
      Liebe Grüße,
      Steffi

  • Sabienes

    Sehr schöne Auflistung, vielen Dank dafür! Und diese schwierigen Wörter, besonders „Danke“, „Bitte“ und „Entschuldigung“ sollte man seinen Kindern vielleicht schon mal erklären.
    LG
    Sabiene

  • Jasmin

    Das hast du aber toll geschrieben, ich finde manche Dinge sollte man den Kinder von klein aus bei bringen.
    Ich bin der Meinung man sollte einfach nicht soviel von anderen Personen erwarten. Ich bin immer freundlich aber wenn jemand meint nicht Hallo und Tschüss zu sagen, ist mir das auch egal.
    Wie heißt es so schön wie man in den Wald hineinruft so kommt es wieder zurück.

    LG Jasmin

    • Steffi

      Hallo Jasmin, ja. Genauso sehe ich das auch! Und ich habe schon mehrfach festgestellt, dass wir die Dinge die wir raussenden auch wieder zurück bekommen, wenn auch nicht immer von den gleichen Menschen, denen wir etwas zuvor „gegeben“ haben.
      Lieben Gruß,
      Steffi

  • Christine-Claudia Fischer

    Mal wieder ein sehr schöner Bericht von dir. In manchen Punkten sehe ich mich durchaus wieder und kann sie abhaken. Aber leider nicht alle. Manchmal ist es aber auch einfach zu schwer, gewisse Erwartungen abzulegen. Aber daran arbeite ich schon länger.

    Ach ja: Die Wörter Entschuldigung, Bitte und Danke können meine Kinder seit sie reden können. Da lege ich sehr (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) viel Wert drauf. Leider sehen das wohl nicht alle Mütter so. Schade eigentlich.

    Freu mich auf den nächsten Beitrag von dir!
    Christine

  • Michael

    Hallo, auch ich gehöre zu denjenigen, die Erwartungen haben. Sei es im Beruf oder privat im Familien- und Freundeskreis. Ich merke auch dass mich meine „nicht erfüllten“ Erwartungen ziemlich belasten. Nun gut „Erkenntnis ist ja der erste Schritt zur Besserung. :)
    Wie bekomme ich es denn hin, diese Erwartungen abzustellen?
    Über nützliche Tipps freue ich mich.
    Viele Grüße
    Micha

    • Steffi

      Hallo Michael,
      ich habe auch Freunde, die immer sehr hohe Erwartungen an ihre Freundschaft stellen und leider sind Enttäuschungen dann eigentlich auch immer vorprogrammiert. Eigentlich hilft es schon, deine eigenen Anforderungen an dein Verhalten nicht auf alle anderen zu projezieren. Und wenn man sich selber gegenüber sehr streng, diszipliert und kontrolliert ist, ggf. sogar perfektionistisch, dann neigt man dazu dies auch ebenso von anderen zu erwarten. Daher hilft einfach mehr bei sich und seinem Handeln zu bleiben, als auf die anderen zu schauen. Denn wie du schon schreibst, eigentlich bist du am Ende des Tages damit belastet und nicht die anderen.
      Lieben Gruß,
      Steffi

  • Jaimee

    Wie immer sehr gut und lehrreich geschrieben! Ich musste bei den schwer auszusprechenden Wörtern schmunzeln, aber es ist wohl tatsächlich so. Ich habe mich auch schon oft geärgert, dass man Leute nett grüßt und sie stumm an einem vorbeilaufen … Übrigens finde ich deine Fotos immer sehr gut!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Sabishii

    „An die Menschen, die beim Hochfahren einer Rolltreppe am Abschluss einfach stehen bleiben, ohne darüber nachzudenken, dass sich kein goldenes Tor öffnet, in das die dahinter fahrenden Menschen einfach verschwinden“

    My favourite! 😀

    Toller Bericht, wie immer.

  • claudia hattenbach

    Ein ganz toller Bericht, danke, auch ich habe meine Erwartungen an meine Mitmenschen, wenn man ein Geschäft betritt > guten Tag oder ein Hallo < zu sagen, aber leider hört man das immer weniger !! :-(

    Es gibt noch einige andere Sachen, daran arbeite ich schon an mir selbst, manches funktioniert für ein oder das Andere brauche ich Geduld und Verständnis. LG CL

    • Steffi

      Hallo Claudia, danke für deine Rückmeldung. Ja! Es ist leider immer so, dass – auch wenn wir uns den Dingen bewusst sind – wir sie nicht von heute auf morgen abstellen oder ändern können. Aber der erste Schritt ist, zu erkennen, dass wir Erwartungen haben, mit denen wir selber umgehen können.
      Bei mir ist dies manchmal sogar tagesformabhängig, wie gut oder schlecht ich mit jeweiligen äußeren Umständen und Mitmenschen zurecht komme.
      Lieben Gruß,
      Steffi

  • Sandra

    Danke für diesen Beitrag, der einem indirekt Selbstwertgefühl impft! Es kann fatal sein, seine Stimmungslage vom Verhalten anderer abhängig zu machen – lieber bei sich selbst bleiben und versuchen offen und ehrlich mit seinen Gefühlen umzugehen. Der Mensch neigt dazu sich auf die negativen Sachen zu stürzen bzw. zu Herzen zu nehmen und das ganze Glück, was einem so ganz nebenbei widerfährt, nicht in derselben Intensität wahrzunehmen.

  • MarisaM

    sehr schöner Post und realistische Punkte! =) du hast dir wirklich Gedanken gemacht =)
    Ich kenne auch viele Leute, die erwarten, dass man deren Gedanken lesen kann. Kann man nicht. Es gibt auch einen schönen Spruch: wenn du etwas wissen willst, dann frag. Das gleiche gilt für Wünsche und Gedanken äußern. =)

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