Träume

Glückstipp #8: Führe ein Traumtagebuch

 

In meinem Beitrag über das Unterbewusstsein ging es darum, dass wir uns die Wirkung und den Einfluss unseres Unterbewusstseins zu Nutzen machen.

Wie wichtig es ist, zu wissen, was uns wirklich beschäftigt und von der rationellen Ebene auf die emotionale Ebene zu gelangen.

Ich habe einmal gelesen:

„Träume gelten als die Sprache des Unterbewusstseins“

Nachdem ich mich sehr intensiv mit meinen eigenen Träumen, die mich Nacht für Nacht aufgesucht haben, beschäftigte, kann ich dies bestätigen: ES STIMMT!

Träume

Träume – die Sprache des Unterbewusstseins

Nicht nur durch Hypnose, Chanelling, Meditation oder Tiefenpsychologie haben wir eine Möglichkeit zu unserem Unterbewusstsein zu gelangen, sondern jeder von uns hat diese, jede Nacht.

Den Schlaf erlebt jeder von uns auf eine unterschiedliche Art und Weise. Es gibt diejenigen, die gar nicht träumen, diejenigen, die intensiv träumen. Abstrakte Träume und auch ganz normale.

Träume, die Erlebtes aus der Vergangenheit aufzeigen oder mögliche Begebenheiten aus der Zukunft spiegeln.

Erst zum Jahreswechsel habe ich mich intensiv mit meinen Träumen beschäftigt, als ich eine Begegnung mit einer Frau hatte, die sich viel mit Traumdeutung auseinandersetzt.

Ich selber hatte bis dahin meinen Träumen noch keine Deutung beigemessen und frage mich auch, woher jemand die Gewissheit, dass die Darstellung von Schlange, Pferden oder Flüssen irgendeine tiefere Bedeutung für Existenzängste, Lebenskrisen, Streit mit einem Familienangehörigen oder ähnliches, her nimmt.

Es gibt massenweise Studien hierüber, die sicherlich auch ihre Hintergrundinformationen haben. Oftmals fällt mir auf, dass sich in meinen Träumen gar keine Symbole wiederfinden, sondern sich vielmehr Situationen, meist aus meinem alltäglichen Leben, abspielen.

Ich habe einmal gelesen, dass JEDER von uns JEDE Nacht bis zu 40 verschiedene Träume hat. Nur erinnern können wir uns hieran häufig nicht mehr.

Leider sind wir so ausgelegt, dass wir viele unserer Träume nur in unserem Unterbewusstsein behalten, und daher nicht mit ins Bewusstsein, in unseren Wachzustand übernehmen.

Daher habe ich mir nach der Begegnung mit der Traumdeuterin angewöhnt, meine Träume direkt nach dem Aufwachen aufzuschreiben. Und damit meine ich wirklich DIREKT nach dem Aufstehen. Denn sobald eine Kleinigkeit dazwischen kommt, eine unbewusste oder bewusste Handlung, ein Toilettengang, eine Nachricht auf dem Handy, eine Tasse Kaffee, ist die Erinnerung an das Geträumte nur noch halbwegs vorhanden, wenn nicht sogar vollständig erlöscht.

Wie mir meine Träume halfen

Durch das stetige Notieren meiner Träume nach dem Aufstehen trainierte ich mein Erinnerungsvermögen und so fiel es mir von Tag zu Tag leichter mich an die Träume zu erinnern.

Und mir wurde deutlich, mit welchen Dingen sich mein Unterbewusstsein tatsächlich beschäftigt, die mir bis dahin gar nicht mehr bewusst waren. So wiederholten sich noch Monate nach dem ich gar nicht mehr bei meiner ehemaligen Firma war, Szenen aus meinem Jobalttag, kamen Ärger und Wut über bestimmte Situationen hoch. Nachdem ich diese dann im bewussten Zustand für mich näher betrachtet hatte und für mich klärte, träumte ich noch einmal von einer friedvollen Abschiedsfeier mit allen Kollegen und Vorgesetzten. Danach habe ich nie wieder – zumindest nicht, dass ich mich daran erinnere – von meinem ehemaligen Arbeitsplatz geträumt.

Noch spannender wurde es, als mir mein Unterbewusstsein in meinen Träumen auch etwas mitzuteilen hatte. Eines Nachts hatte ich einen intensiven Traum mit einem Menschen, mit dem ich nicht im Guten auseinander gegangen war. Dieser Traum zeigte mir auf, dass ich mit diesem Menschen keinen Abschluss gefunden hatte und dass es zwischen uns noch einiges zu klären gab.

Kurz darauf habe ich den Kontakt mit diesem Menschen gesucht, um Frieden zu schließen.

Mittlerweile ist diese Person wieder eine gute Freundin für mich geworden, die ich ohne diesen Traum nicht wieder in mein Leben zurück geholt hätte.

Träume

Führe ein Traumtagebuch – und lass dein Unterbewusstsein mit dir sprechen

Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Unterbewusstsein uns tatsächlich mehr mitteilen kann, als wir ihm zutrauen. Und auch wenn du denkst, du träumst nichts, so kann ich dir nur raten, ein Traumtagebuch zu führen.

Mache dir doch einmal selber Notizen hierzu. Besorge dir ein kleines Büchlein und lege es direkt neben dein Bett. Schreib einfach jeden Morgen als allererstes die Erinnerungen an deinen Traum, wenn auch nur in Stichworten, auf. Mache dies direkt nach dem Aufwachen, denn dann sind die meisten Traumfetzen noch präsent. Ansonsten sind die Erinnerung innerhalb der kommenden 30 Sekunden oder wenn man eine andere Sache macht (Blick aufs Handy oder Toilettengang) schon wieder fort.

Du wirst sehen, dass es dir am Anfang schwer fällt, dich zu erinnern. Einige Traumfetzen eher verwirrend und konfus sind. Vielleicht fällt es dir morgens auch schwer, als erstes an dein Traumtagebuch zu denken. Aber du wirst auch sehen, dass dir schon nach einer Woche immer mehr Träume erinnerst. Traumfetzen sich immer mehr sortieren und Sinn machen. Und seien sie noch so abstrakt. Du wirst feststellen womit sich dein Unterbewusstsein beschäftigt und in welchen Bereichen du ihm und somit auch dir eine Erleichterung schaffen kannst.

Mir ist durch das tägliche Aufschreiben meiner Träume bewusst geworden, mit wie vielen unterschiedlichen Themen ich mich beschäftige. Und manchmal sind die Träume wirklich extrem abstrakt, eine Interpretation des Ganzen schier unmöglich.

Ja, wir interpretieren dann selber viel, aber es hilft. Wir setzen uns durch die Interpretation, durch unsere Gedanken, aktiv mit erlebten Situationen auseinander. Zu sehr an den Haaren herbeigezogen? Vielleicht, aber nur der Weg dort hin. Sofern wir uns mit offenen Themen auseinander setzen können, ist jedes Mittel und jeder Gedankengang recht, der uns dorthin führt.

Ich habe mich durch meine Träume leiten lassen und sehe es als Erfolg für mich, dass ich meinen inneren Frieden mit meinem Arbeitgeber geschlossen habe und wieder Kontakt zu einer verloren geglaubten Freundin aufgenommen habe.

„Träume gelten als die Sprache des Unterbewusstseins“

Und hierbei kann dir dein Unterbewusstsein laut und deutlich oder leise und unscheinbar einen tollen Weg zu deinem Glück sagen und zeigen.

In diesem Sinne schlaf gut und träum was Schönes, oder zumindest etwas was dich weiter bringt!

Deine Steffi

von felicee-feeling

 

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4 comments

  • Jana

    Wie du schon schreibst, landen nur wenige der vielen Träume im Bewusstsein! Bei mir auch! Ich erinnere mich nur sehr sehr selten an das, was ich geträumt habe. Und wenn dann ist es meist sehr wirr! Oder Szenen mit Menschen, die ich längst vergessen wollte. Hmm!
    Ein Traumtagebuch finde ich eine schöne Idee!
    Liebe Grüße und träum schön!
    Jana

  • Lisa

    Ich kann mich sehr selten an meine Träume erinnern, außer es sind Alpträume.. Die bleiben natürlich eine halbe Ewigkeit in meinem Gedächtnis.. Wieso sollten es auch die schönen Träume sein die sich in mein Bewusstsein quetschen, wäre ja viel zu einfach..

    Und ich finde es echt toll wie du diesen Post geschrieben hast. Sehr ehrlich! Selten sowas Tolles gelesen.

  • Jasmin

    Sehr schöner Beitrag, ich vergess meine Träume meist auch nach kurzer Zeit wieder.
    Find das mit dem Tagebuch eine tolle Idee.

    Lg Jasmin

  • Alina

    Hey,
    du hast hier einen ganz tollen Beitrag geschrieben. Ich gehöre jetzt schon zu eine deiner Fans. Ich selbst habe auch mal angefangen ein Traumtagebuch zu führen, da ich sehr viele Nächte hatte in denen ich von Alpträumen heimgesucht wurde. Auch heute habe ich ab und zu noch Phasen, in denen ich schlimme Alpträume habe. Ich wollte dem Ganzen auf den Grund gehen und schrieb also meine Träume auf. Nur seit dem Stellenwechsel bleibt mir morgens kaum noch Zeit für das schnelle Aufschreiben und so habe ich das alles aus den Augen verloren. Vielleicht fange ich jetzt wieder damit an.
    LG Alina

    http://meinlebeninbildern.com/

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