Veränderung

5 Gründe warum wir uns nicht verändern und ein Grund es doch zu tun!

Du musst dein Ändern leben

Veränderungen gehören zu unserem Leben dazu. In jeder Lebensphase, in jedem Lebensbereich.

Für viele von uns sind diese Veränderungen eine echte Herausforderung. Insbesondere, wenn diese von außen herbei geführt werden und nicht aus unserem eigenen Antrieb heraus geschehen.

Jede Veränderung, beruflich oder privat, hat Auswirkungen auf unsere Wirkungskreise.

So führt ein Jobwechsel manchmal auch zu einem neuen Wohnort, einem neuen Beziehungsalltag und zu einer neu zu gestaltenden Freizeit.

Eine private Veränderung, z. B. eine neue Beziehung, kann den bisherigen Alltag komplett auf den Kopf stellen. Die freie Zeit wird neu verteilt auf den neuen Partner und den bestehenden Freundeskreis. Dazu kommen noch neue Hobbys und vielleicht ein Wohnortwechsel.

Aber warum fallen uns Veränderungen so schwer und weshalb verändern wir uns nicht gerne?

 

1. Wir hören zu sehr auf andere Menschen

Eltern, Partner, Freunde, Arbeitskollegen, die Kassiererin – plötzlich hat jeder eine Meinung und muss diese auch kund tun. Ungefragt. Wir wollen diese zwar nicht hören, haben auch nicht danach gefragt, aber die Meinungen der anderen spielen dann doch in unserer Entscheidungsfindung eine Rolle.

Meist schreien die Menschen am lautesten, die selber den Schritt einer Veränderung aus Angst nicht machen. Sie sind in zweifelnden und unsicheren Momenten genau die falschen Ratgeber, da sie von sich auf alle Anderen schließen.

Aber wenn die Anderen so viele Argumente aufbringen, alles so zu belassen, wie es ist, haben sie vielleicht auch einfach recht. Oder?

Also lassen wir lieber alles beim Alten. Sicher ist sicher.

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2. Wir folgen unserem Bauchgefühl

Unser Bauchgefühl, unsere Intuition, ist unser wichtigster Berater bei allen Entscheidungen. Sei es der Autokauf, der Wohnungswechsel oder die Partnerwahl. Wann immer sich neue Situationen ergeben und wir eine Entscheidung herbei führen sollen, ist unser Bauchgefühl stets an unserer Seite und gibt uns Impulse.

Geleitet wird das Ganze von unserem Unterbewusstsein. Dieses hat ganz genau unsere Erlebnisse und Erfahrungen gespeichert und sendet uns Gefühle und Gedanken, die uns davon abhalten, eine Entscheidung für eine Veränderung zu treffen.

Wir haben daher – unbewusst – Angst zu versagen oder enttäuscht zu werden. Also folgen wir dem „schlechten Bauchgefühl“, das manchmal bei ersten Überlegungen oder spätestens bei einer anstehenden Entscheidung für eine Veränderung vorhanden ist.

Also lassen wir lieber alles beim Alten. Sicher ist sicher.

 

3. Wir hören auf unseren inneren Kritiker

Ich war unglücklich in meinem Job und wollte gerne eine grundlegende Veränderung, ein Vollzeit-Studium in einer völlig anderen Branche machen. Und schon bei den ersten Erkundigungen, klopfte eine laute Stimme bei mir an, die mich fragte, ob ich mir dessen wirklich sicher bin.

Schließlich schaffe ich eh nicht dies durchzuziehen, werde nach nur kurzer Zeit abbrechen und als Versager vom Platz gehen. Ich sollte lieber bei dem bleiben, was ich kann und bisher gemacht habe. Alles andere ist zum Scheitern verurteilt.

Noch dominanter als unser Unterbewusstsein ist unser Bewusstsein. Die Stimme in unserem Kopf, unser größter Kritiker. Der in den ungünstigsten Momenten, in denen wir bereits voller Unsicherheit und Zweifel verändernde Schritte und deren Auswirkungen durchdenken, sich meldet.

Hinterfragt, wer uns bitte diesen Floh ins Ohr gesetzt hat – scheitern, abbrechen, versagen sind bei dieser Herangehensweise, diesen Plänen, schon vorprogrammiert. Unsere negativen Glaubenssätze werden alle aktiviert und scheinen die jaulenden Sirenen ganz laut aufgedreht zu haben. So laut, dass wir nicht mehr mit unseren Überlegungen und Argumenten dagegen ankommen. Dann werden wir lieber wieder etwas Kleinlauter.

Also lassen wir lieber alles beim Alten. Sicher ist sicher.

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4. Wir haben negative Phantasien und keine positiven Visionen

Und dann gelingt es uns doch, das Bauchgefühl und den inneren Kritiker zu überlisten und wir kommen zur Stufe 2: die Planung. Doch uns fehlt eine positive Vision. Ja, wir haben ein Ziel vor Augen, z. B. Ich brauche einen neuen Job, ich möchte im Ausland leben oder ich beende mein Singleleben. Doch dann endet die Planungsphase, bevor sie überhaupt begonnen hat. Denn dieses Ziel scheint so weit entfernt und die Zwischenschritte so kompliziert, dass wir die ganzen Überlegungen über den Haufen werfen und es bleiben lassen. Die neuen Regelungen zu Bewerbungsverfahren, die Suche nach einem neuen Job, in welche Branche will ich… unüberwindbar… nicht lösbar… wir lassen es.

Es kann uns passieren, dass wir bereits in Gedanken schlechte Vorstellungen von der Veränderung haben.

Was ist, wenn ich mit ganz viel Mühe und allen möglichen Strategien mein Singleleben beende, mir eine neue Partnerschaft suche und mich dann eingeengt fühle oder feststelle, dass ich niemanden für mich finde. Das klingt schon von vorn herein alles so schwierig, so kompliziert und nur durch viel Aufwand zu stemmen, dass wir es lieber gleich bleiben lassen.

Also lassen wir lieber alles beim Alten. Sicher ist sicher.

 

5. Wir haben keinen Leidensdruck und fehlende Motivation

Leidensdruck und Motivation gehen meist zusammen einher.

Wenn mich in einer Beziehung die Unzufriedenheit immer öfter tagsüber und in der Nacht einholen und ich so leide, dass mir ruhige Minuten sowie der Schlaf geraubt wird, ist meine Motivation diese Situation zu ändern, mich zu trennen, wesentlich höher. Höher als wenn eine Beziehung leise schleichend vor sich hin dümpelt und man unbemerkt nebeneinander her lebt. Daher werdem Beziehungen manchmal schon Jahre vorher nicht mehr gelebt, belanglos weitergeführt bis die Unzufriedenheit so groß und leidvoll ist, dass irgendwann Fakten geschaffen werden.

Erst wenn das Leid so groß ist, die aktuelle Situation unerträglich und eine neue herbei gesehnt wird, sind wir zu einer Veränderung bereit. Erst dann sind wir motiviert genug, um dies zu ändern. Bis dahin gilt: ist die aktuelle Situation noch trag- und aushaltbar, ist die Motivation für eine Veränderung meist noch sehr gering.

Und wenn wir noch nicht richtig unter der Situation leiden, ist der Aufwand der hinter einer Veränderung steckt einfach noch viel zu hoch, die Mühen quasie nicht wert.

Also lassen wir lieber alles beim Alten. Sicher ist sicher.

 

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Der beste Grund dich doch zu verändern

Es gibt einen Grund, Veränderungen doch zuzulassen. Nichts zu belassen wie es ist und die Schiene der Sicherheit zu verlassen.

Der wichtigste, der einzige und der beste Grund, alle Zweifel, Sorgen und Bedenken bei einer Veränderung hinter dir zu lassen, bist Du!

Es heißt, am Ende unseres Lebens bereuen wir die Dinge, die wir nicht getan haben, und nicht die, die wir getan haben.

Denn bei jeder Veränderung lernst du mehr von dir selber kennen. Lernst dir selber zu vertrauen, dich auf dich zu verlassen. Erkennst deine Stärken oder auch deine Schwächen. Deine Ängste, deine Sorgen und bestenfalls auch die Gründe dafür.

Bei jedem Jobwechsel musst du dich auf neue Kollegen, neue Chefs, neue Kunden, Alltagsstrukturen und einen neuen Arbeitsweg einstellen.

Bei jeder privaten Veränderung, einer Trennung oder einer neuen Partnerschaft musst du dich auf einen neuen Alltagsablauf, geänderten Freundeskreis, das Alleinesein oder die Zweisamkeit einstellen.

So anstrengend dies auf den ersten Blick scheint, so viele Chancen stecken auch dahinter. Denn nicht nur Fakten und das Miteinander mit deinen (neuen) Mitmenschen lassen dich wachsen, sondern auch neue Gedanken und Gefühle tauchen in den veränderten Situationen auf, die dir einen Wachstumsschub geben, wie du ihn sonst nicht bekommen würdest.

Damit meine ich übrigens nicht nur positive Gedanken und Gefühle. Dafür aber ausschließlich positiven Wachstum.

Egal ob die Verändeurng von aussen herbei geführt wird oder du sie selbst wählst, überlege dir immer, welche Möglichkeiten sich hieraus ergeben. Lenke deinen Blickwinkel weg von den Problemen und Schwierigkeiten, die sich durch die Veränderung ergeben, hin zu den möglichen Verbesserungen, positiven Änderungen.

 

Lass dir helfen – Sei mutig indem du Schwäche zeigst

Wenn dir die Veränderung schwer fällt, dann hole dir Unterstützung hierbei. Die mutigsten Menschen zeichnen sich nicht dadurch aus, als Einzelkämpfer durchs Leben zu gehen. Sondern indem sie Schwächen, Ängste, Sorgen zeigen und sich hierbei helfen lassen.

Es gibt viele Ratgeber und Mentoren, die über die freundschaftlichen Tipps hinaus gehen. Für jeden Bereich der Veränderung findest du diverse kompetente und persönliche Lebenshelfer.

Für berufliche Veränderungen (Kündigungen, Jobwechsel, Ausstieg usw.) stehen dir Mentoren, wie z. B. die von um180grad, officeflucht oder freeyourworklife zur Verfügung.

Bei privaten Veränderungen (Trennungen, Single- oder Beziehungsleben) gibt es umfangreiche Hilfe z. B. bei love-care oder dating-rocks.

Du bist nicht alleine und kannst dir jederzeit Unterstützung holen. Bei Menschen, die sich fast den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigen, als deinen mit der Veränderungen verbunden Ängsten, Sorgen und Bedenken.

 

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 Verändern lohnt sich

Durch Veränderungen werden häufig auch ganz viele Ängste neu ausgelöst. Sorgen und Bedenken kommen zum Vorschein.

Daher ist es auch keine große Verwunderung, dass uns eine Veränderung häufig so schwer fällt und wir als erstes viele gute Gründe finden, dieser kritisch gegenüber zu stehen und uns dagegen zu wehren.

Aber verändern lohnt sich. Auch wenn wir nicht in den ersten 24 Stunden die Vorteile und positiven Aspekte der Veränderung sehen, so erkennen wir doch später, dass sich bestimmte Dinge in unserem Leben nicht eingestellt hätten, Fügungen nicht ergeben hätten, wenn wir die Veränderung nicht mitgegangen wären.

Egal was kommt, eins ist sicher: Angst ist der schlechteste Ratgeber. Daher begegne einer Veränderung immer mit Leichtigkeit und der Gewissheit, dass du daran wachsen wirst. Du musst dein Ändern leben!

Deine Steffi

von felicee-feeling.de

 

 

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4 comments

  • Sandy

    Ich habe gerade ein kleine Krise und finde deinen Text sehr hilfreich.
    Veränderungen sind definitiv sinnvoll, aber leider nicht einfach.
    Es wird alles wieder besser und man bekommt neuen Mut.

    • Steffi

      Hi Sandy,
      ja Veränderungen sind nicht leicht, sonst müsste man nicht so viel über sie nachdenken und so viel Mut eingehen um sie umzusetzen.
      Ich drücke dir die Daumen für deinen bevorstehenden Schritt!
      Liebe Grüße,
      Steffi

  • Christine-Claudia Fischer

    Mal wieder ein sehr schöner Text von dir. Ich höre gerne auf mein Bauchgefühl und bisher bin ich selten damit auf die Nase gefallen. Änderungen müssen sein im Leben…ob mit negativen Auswirkungen oder mit positiven: Man muss einfach dazu stehen…egal was andere sagen.

    LG Christine

  • Nicole

    Huhu..

    Wirklich schön geschrieben und sooo wahr.
    Wir wollen uns nicht ändern, aber es tut sich ja am ende doch alles von alleine ändern.
    Ist bei mir auch gerade so, wobei ich es gerade zu lasse und ich gerade selber alles daran setzte, dass sich mein Leben ändert.
    Auf mein Bauchgefühl höre ich schon lange nicht mehr, das klappt nicht bei mir. Da verlasse ich mich dann doch lieber auf die Erfahrungen und auf den Kopf.

    LG

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